Sonntag, 16. September 2018

1. Astronomische Nacht Heidenrod

15.09.2018
Uhrzeit: 19 Uhr bis Mitternacht
Ort: Segelflugplatz Heidenrod Laufenselden
Wetter: sehr wechselhaft, cirrig, bewölkt mit immer wieder auftauchenden Lücken
GG: Nicht gemessen, in klaren Moment sehr plastische Milchstraße im Zenit, immer wieder gute Stellen nach Osten und Westen

Die ortsansässige Kulturvereinigung kam auf die wirklich lobenswerte Idee einen öffentlichen Beobachtungsabend mit Vorträgen und jeder Menge Einladung an Vereine und Amateurastronomen auf dem Gelände des Laufenselder Segelflugvereins zu veranstalten. Der Platz liegt ganz in der Nähe des Platzes an dem ich jahrelang auch schon beobachtet habe, finde ihn aber durch die Abgrenzung durch ein kleines Wäldchens sogar noch idealer, es gibt praktisch keinerlei Störlicht, natürlich war die Lichtdisziplin bei so einer großen Veranstaltung mit vielen "Zivilisten" sehr ausbaufähig, aber das ist stand ja bei diesem Abend nicht im Vordergrund ;) 

Auf dem Weg dorthin war ich mir noch nicht so sicher ob man überhaupt etwas groß sehen könnte.


Als ich dann aber am Flugplatz ankam waren bereits kleine Teile des Himmels freigezogen und ich war überrascht wie viele Leute schon vor Ort waren! Zu meiner großen Freude war Andreas schon da und auch einige alte Bekannte durfte ich nach ziemlich (zu) langer Zeit mal wieder persönlich sehen und begrüßen, vor allem Horia und Thomas :)

So gab es auch eine große Auswahl an Instrumenten zu bewundern, darunter auch ein paar echte Exoten und tolle Selbstbauideen! Besonders lobend erwähne ich hier mal die selbstgebaute Konstruktion von Herrn Bentz, der mich auch zu diesem Event einlud, der Fantastisches aus (u.a.) Holz gebaut hat um seine Russentonne fototauglich zu bekommen.


Selbst die Klammern für die Akkus sind SELBSTgebaut


Holzsteuerung!


Außer einigen Leuten der Sternwarte Preßberg waren vor allem Mitglieder der Sternwarte Urania aus Wiesbaden vor Ort, samt und sonders sehr sympathische Leute mit tollen Geräten, doch dazu später noch mehr.

Der Abend bot zu Beginn eine echte Rarität - trotz suboptimalem Stand und immer noch reichlich vorhandenen Bewölkung konnten wir den vielen (!) interessierten Besuchern neben dem Mond VIER Planeten präsentieren und zeigen: Venus, Jupiter, Saturn und Mars.

Venus zeigte eine schöne Sichelform, Jupiter war eine Enttäuschung was aber ob des tiefen Standes keinen verwunderte, Saturn war selbstvertsändlich für viele Besucher der Eyecatcher schlechthin, Mars blieb zunächst (!) ein Scheibchen ohne nennenswerte Details, sieht man von einer leichten Phase ab.


Die nächste Zeit waren wirklich viele sehr ausdauernde interessierte Gäste bei mir und es machte so viel Spaß unser Hobby wieder mal ausführlich darzustellen und allerhand Objekte zu zeigen - Das war aber nicht so wirklich einfach, denn die Lücken wechselten schnell und stellenweise mussten wir auch mal einen Sternhaufen durch die Schleierbewölkung hindurch anschauen... Trotzdem gab es viele begeisterte Rufe bei Objekten wie dem Ringnebel, h+x oder auch der Andromedagalaxie vor allem in Verbindung mit den Erklärungen WAS man da nun gerade genau sieht.

Toll fand ich auch, dass so viele mega begeisterte Kinder an den Teleskopen hingen - ich glaube hier und da hat sich nochmal der Weihnachtswunsch geändert ;) 


Zu späterer Stunde wurde auch ein Vortrag gehalten und es gab Frisches vom Grill, leider konnte ich beides wegen der (positiven!) Dauerbelagerung am Teleskop nicht mitnehmen, der Himmel wurde stellenweise auch richtig gut, im Zenit konnte man endlich eine passable Landhimmel-Milchstraße zeigen, beim Thema Sternentode konnte ich einen sehr ansehnlichen Ringnebel zeigen, währen des nebenan den Hantelnebel zu sehen gab und bei Andreas schlussendlich einen sehr sehr schönen Cirrusnebel im 12er. 

Als schon alle Gäste auf dem Heimweg waren und sich auch die Reihe der Astronomen schon merklich gelichtet hatte konnte ich bei meinem Nachbarn von der Urania Sternwarte einen der besten Marsanblicke überhaupt genießen! Dachte nicht, dass das bei dem schlechten Stand überhaupt möglich ist aber in seinem genialen 4" Zeiss ED sah ich einen gestochen scharfen Mars mit Polkappe und blickweise klar zu erkennender großen Syrte! Wow - das wird definitiv in Erinnerung bleiben, man hatte blickweise in Momenten guten Seeings das Gefühl einen fotoähnlichen Anblick auf den Planeten zu erhaschen!

Danach zog es weiter zu und ich begann mit dem Abbau - Diese Veranstaltung kann man als vollen Erfolg bezeichnen und ich hoffe, dass die Veranstalter das nicht das letzte Mal gemacht haben :)

Mittwoch, 12. September 2018

Einladung zur 1. Astronomischen Nacht in Heidenrod 15. September

Vor einiger Zeit lud mich Herr Dr. Bentz bei mir aus dem Ort ein, an dieser öffentlichen Veranstaltung teilzunehmen, daher teile ich gerne den entsprechenden Artikel im lokalen "Blättche" - das ganze richtet sich vor allem an Besucher und Gäste aus der Region ohne Vorerfahrung aber mit Interesse am Thema Astronomie!

Sofern das Wetter das Stattfinden erlaubt werde ich mit einigen Gerätschaften vor Ort sein :) 


Sonntag, 19. August 2018

BB vom 18.08.2018

Ort: Idsteiner Land
Uhrzeit: 23:45 bis 3:15
Wetter: zunächst stark verzirrt, später rundum klar, 10° C
GG: ~6m

Eine kleine feine Nacht mit der ích zu Beginn gar nicht gerechnet habe - denn eigentlich sah der Himmel richtig schlecht aus - aber Rainers Prognosen war einmal mehr zu trauen...

Ich war kurz vor ihm da, baute auf und blieb sehr skeptisch ob hier mehr als "Lückenspechteln" möglich wäre, der komplette Himmel war mit dicken, schlauchförmigen Zirren übersäht und ließ nur wenige Areale (wie zum Beispiel um Cassiopeia) durchscheinen. Rainer hatte Dennis mitgebracht, der uns schon einmal im letzten Jahr besucht hatte und ein dankbares Ziel für unser Fachgesimpel war ;) So absolvierte ich mit ihm eine großflächige Tour über den Himmel ausgehend vom Himmelspol über die gesamte Milchstraße hinweg bis zum bereits tiefstehenden Herkules im Westen. 

Mit was fängt man an, wenn man im Bereich Perseus/Cassiopeia startet? Natürlich h+x, den wir Dennis wohl auch schon im letzten Jahr gezeigt hatten und er sich entsprechend daran erinnern konnte. Danach folgten die Haufen NGC 457 und NGC 7789 mit seinem sehr kugeligen Eindruck. Wir wanderten weiter gen Süden und M31 zeigte nicht nur Ansätze des Staubbandes, in Rainers Gerät konnnten wir auch den extragalaktischen Kugelsternhaufen G1 sehen.

Weiter geht es mitten in die Sommermilchstraße, zum Auflockern erstmal den Rocking Horse Cluster NGC 6910. Und wenn schon vor Ort probieren wir trotz nicht ganz optimalen Bedingungen den Cirruskomplex, hier zeigen sich die mit bloßen Auge nicht ganz offensichtlichen Problemchen des heutigen Himmels, gerade vor 1:30 Uhr ziehen immer wieder kaum merklich Schleier über den Himmel und ohne Filter tue ich mich mit 8" schwer während der Sturmvogel (und auch die Knochenhand) mit 12" durchaus geht, auch mit [OIII] bleibt er hinter bessere Nächten etwas zurück zeigt aber durchaus etliche Details, auch Triangluar Wisp klappt - so schlecht wars dann also doch nicht ;)

Es folgen noch M27 und M57, letzteren auch mit höhern Vergrößerungen, sehr sehr nett... Rainer holt Dennis noch den unvermeidlichen M13 nebst Begleitgalaxie ins Okular, dann verabschiedet Dennis sich ob der fortgeschrittenen Stunde.

Rainer und ich bleiben noch anderthalb Stunden am Ball, ich hangele mich noch zu einigen Galaxien in Pegasus, darunter natürlich auch das Paradeobjekt 7331, deren Belgeiter ich aber heute mit 8" nicht ausmachen kann. Rainer ist derweil wieder mit Quasaren beschäftigt, einen davon (wie so oft habe ich die Nummer vergessen) habe ich ebenfalls gesehen und das auch nicht zum ersten Mal, es ist ein alter Bekannter. In seinem 12"er gibt es dazu auch noch eine sehr schöne NGC 891 mit Staubband aufs Auge. Die letzte Viertelstunde - Rainer auf der Suche nach einem weiteren Quasar - döse ich schon in meinem Stühlchen, genießen den Blick hoch in die Milchstraße und nach den quälend warmen Sommerwochen bekomme ich endlich mal wieder eine kühle Nase :D Herrlich! Zu unserem Glück ist es heute völlig windstill, nicht selbstverständlich für diesen Platz.. Wie um meine Gedanken zu bestätigen leuchtet im Osten schon der vollständige Herbsthimmel, mit einem hohen Perseus, den glitzernden Plejaden und auch Auriga und der Stier sind schon vollständig zu sehen - Winter is coming ;)



Samstag, 28. Juli 2018

Die "Jahrhundert" Mondfinsternis am 27.07.2018

Datum: 27.07.2018
Uhrzeit: 21 Uhr bis 22:45
Ort: Rossberg Sternwarte bei Cham/Bayrischer Wald

Irgendwie scheinen es Mondfinsternisse so an sich zu haben, dass ich sie in Bayern sehe ;) Wie schon im vergangenen Jahr weilte ich zur diesjährigen Totalen Mondfinsternis im schönen Bayrischen Wald... Für das Teleskop war im Kofferraum nicht genug Platz also hab ich mich kurzfristig auf Facebook schlau gemacht, ob es hier nicht auch ein paar Kollegen hat die rausfahren und denen ich mich anschließen könnte. Ich bekam  ein paar Tipps zu umliegenden Sternwarte und entschied mich für die Sternwarte der Sternfreunde Cham und ihrer Rossberg Sternwarte, die nur rund 25km von mir entfernt ist.




Dort angekommen merkte ich, dass hier in Bayern entweder ganz anderes Interesse an der Astronomie herrscht (was durchaus sein kann!) oder aber der Medienhype um diese  Jahrhundertfinsternis hat so viele Leute mobilisiert - jedenfalls war die Sternwarte RICHTIG gut besucht, ich schätze es waren mindestens 200 Leute die in Volksfeststimmung bei Bier und Wurst zusammen saßen während schon eifrig Teleskope und Kameras aufgebaut wurden und die beeindruckenden Geräte der Sternwarte bereit gemacht wurden. Ich hatte ein paar sehr nette Astronomen dort gesprochen, eine wirklich schöne und herzliche Sternwarte - vielen Dank für die Gastfreundlichkeit :)



Beeindruckende Südsicht oberhalb der kleinen Klapphütte (direkt neben der eigentlichen Sternwarte) - wie ich später während der Totalität sehen konnte herrschen hier auch 1A Himmelsverhältnisse!!

Ich hatte mir vorsorglich meinen Klappestuhl mitgebracht und machte es mir auf der Wiese gemütlich während erste Blicke auf den Jupiter und den Saturn geworfen werden konnten - das konnte ich vor allem Dank Patrick, der den Gästen einiges durch sein 150/650 Skywatcher PDS vorführte, an Ihn einen besonderen Dank, dass ich auch ein paar Fotos des Mondes durch sein Teleskop und seine Objektive zeigen darf, die ich teils abfotografiert und die er mir teils hinterher noch aufs Handy geschickt hat :)










Als der Mond hinter dem Wäldchen hervorkroch war er bereits blutrot und das Schauspiel ist ein ums andere Mal sehr beeindruckend. Ich bliebe ob des engen Zeitplans am nächsten Urlaubstag aber nicht bis zum Ende, konnte aber den Anblick - inbesondere auch mit dem gleisend hellen Mars wenige Grad unterhalb des Mondes auf der ganzen Heimfahrt beobachten.




Fazit: Das könnte eine der am meisten beobachtete Mofi gewesen sein, wenn ich schaue wie allenthalben die Leuten draußen gestanden haben... für mich war es ein schöner Ausflug zu einem wirklich netten Verein in einer wunderschönen Ecke Deutschlands - ich komme wieder!

Mittwoch, 18. Oktober 2017

BB vom 17.10.2017

Ort: Idsteiner Land
Uhrzeit: 22:00 bis 1:18 Uhr
Wetter: Klar
GG: 6m+

Wenn ich etwas wirklich schon lang nicht mehr erlebt habe, dann eine Schönwetterkatastrophe, aber sie ist tatsächlich hier. Am späten Nachmittag war ich auf einer kleinen Wanderung noch mehr als skeptisch ob Andreas Pläne diese Nacht nochmals rauszufahren wirklich eine so gute Idee wären. So schön das atmosphärisch aussah, so wenig Hoffnung machte mir der vercirrte Himmel auf eine lohnende Beobachtungsnacht.



Ohnehin schon etwas abgekämpft von der Querfeldeinwanderung sagte ich Rainer erstmal prophylaktisch ab, Andreas beharrte aber auf seinen Transparenzprognosen und als die beiden dann aufbrachen... eieiei, ich konnte einfach nicht anders und hab den 8er wieder auf die Rückbank geworfen ;)

Was soll ich sagen? Die beste Entscheidung überhaupt! In der Tat hatten sich die Cirren in bestimmten Himmelsarealen so weit verzogen, dass man nicht nur annehmbar beobachten konnte, nein stellenweise toppte der Himmel sogar die Bedingungen von Sonntag was mich sehr erstaunte. Am besten sah man den Effekt im Cirruskomplex, war er vor einigen Tagen noch solala, selbst mit Filter am 12"er so war der Sturmvogel sogar am 8er OHNE Filter sichtbar und die Details mit Filter waren merklich einfacher.

Zu meiner großen Überraschung aber auch Freude wurde es am Platz dann auch wirklich "voll", neben Andreas und Rainer war auch Ralf mit dabei, den ich seit gut zwei Jahren nicht mehr gesehen hatte und überhaupt war es die erste Gruppenbeobachtung seit viel zu langer Zeit, sehr nostalgisch und es zeigte mir: in der größeren Gruppe ist doch nochmals eine andere Stimmung :) Dadurch dass ich Andreas und Ralf schon länger und extrem lang nicht mehr persönlich getroffen habe war die erste Stunde erstmal mit längst überfälligen Gesprächen gefüllt, danke Jungs - ich habs schon vermisst!

Beobachterisch war ich zunächst eher auf ungeplanter Standardrunde, aber es gab dann doch eine Reihe von genialen Objekten, die ich dank Rainer und Andreas vor die Augen bekam, sogar zu eine Zeichnung wurde ich endlich wieder motiviert!



Wir verbrachten an Andreas 12"er eine lange Zeit am Katzemaugennebel NGC 6543. 
Schon bei 8mm war der Zentralstern einfach zu sehen, dazu musste man das Objekt einfach fixieren und der Nebel schaltete Sekundenbruchteile später auf "stumm" und der Stern ploppt hervor, genialer Effekt, ähnlich dem Blinking Planetary. Der Nebel selber hat eine leicht ovale Form, der Helligkeitsunterschied von der Andeutung einer Ringstruktur zum Innenteil ist nicht sehr stark ausgeprägt, was auch das Sichten des Zentralsterns bei indirektem Sehen erschwert, der Kontrast geht durch die Nebelfülle gern mal flöten. Bereits bei der 187-fachen Vergrößerung war zu sehen, dass neben der schlichten Form in einem "spitzen Ende" des Ovals zusätzliche Details immer wieder hervorblitzten, ich kann es am besten als eine leichte halbrunde zweite Ringstruktur bezeichnen, mit einem minimalen Abstand dunklerer Nebelmasse zwischen sich und dem Rest des PN. Darüberhinaus zeigte sich bei langem indirekten Sehen um den offensichtlichen Teil des Nebels eine weitere merklich schwächere Aufhellung, den man als schwachen Halo bezeichnen könnte. Wir wechselten dann zu 6,7mm und am Ende noch höher in den Bereich um 5mm und die Details der Doppelstruktur wurden greifbarer, blieben aber anspruchsvoll. Es gab beim Wechsel vom direkten auf den indirekten Blick reproduzierbar und hochgradig begeisternd (!) immer wieder weitere Details auf der gegenüberliegenden Seite des PN, die Doppelring Struktur trat hier wirklich blickweise für Bruchteile von Sekunden zu Tage, absolut geil! Ich versuchte das Gesehene in einer groben Skizze festzuhalten, so faszinierte mich die Detailvielfalt, die ich so von diesem Objekt noch nicht kannte (oder vergessen hab). Der Nebel ist mir etwas groß geraten für 8mm, gibt eher die Größe bei 6,7mm wieder und der Ausriss an leichtem Grau in Richtung 2 Uhr ist NICHT der gesehen Halo sondern mein Finger der zu sehr schmierte ;) Der Halo war eher kreisrund und näher am PN.


Aber nun raus aus der Milchstraße, es war schon arg spät und mein Gewissen plagte mich weil ich morgens zeitig zur Arbeit musste, aber Rainer insistierte auf eine weitere grenzwertige Quasarbeobachtung :D Uff! Der hatte es mal wirklich in sich, das Hauptproblem war hier, dass sich mir das Feld von der Karte an Rainers Laptop so gar nicht erschloss, selten hab ich so lang gebraucht um die wichtigen Sterne zu identifizieren, aber als das dann nach mehreren Wechseln von Okular zum Rechner und zurück doch gelang, war der Quasar mit dem eingängigen Namen QSO HS 2154+2228 dann wirklich indirekt blickweise auszumachen - Ein Monsterobjekt!! 9,5 Milliarden Jahre altes Licht! Heut bereits mehr als 13 Mrd Lichtjahre von uns entfernt... wir sind verrückt.

Mein Teleskop war zwischenzeitlich schon verstaut, da kam Andreas noch mit dem Sahnehäubchen um die Ecke, Jones 1 den flächenhelligkeitsschwachen PN in Pegasus, ebenfalls schon lang nicht mehr gesehen. Trotz seiner nur geisterhaften Erscheinung war er recht schnell auszumachen, vor allem beim Fieldsweeping war der runde, sehr sehr kontrastarme Fleck gut auszumachen. Das einzige was mir heute verwehrt blieb war Pease 1, der planetarische Nebel innerhalb des Kugelsternhaufens M15, da war die Aufsuchkarte bzw das DSS Foto zu grob um die Identifizierung eindeutig machen zu können.

Fast exakt zur selben Zeit wie am Sonntag verabschiedete ich mich von meinen dunklen Beobachtungsgenossen und fuhr heim... Oh Mann ich hätte mich mit Recht geohrfeigt wenn ich dieses schöne Zusammentreffen hätte sausen lassen, vor allem in der alten Gruppe gemeinsam zu beobachten hat mir sehr gut gefallen und mich etwas wehmütig werden lassen - das muss wieder intensiviert werden, danke Euch allen.

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