Dienstag, 24. Juni 2008

Ausflug Mannheim - Planetarium & Technikmuseum


Um den Dauerwolken nach Vollmond die kalte Schulter zu zeigen planten der Astrokollege Julian und ich einen Ausflug ins Planetarium nach Mannheim um dort auch noch einen weiteren Kollegen, Jannis, zu treffen. Stilecht trafen wir uns vor dem physikalischen Verein in Frankfurt und fuhren durch Stau bedingt recht spät los, so blieb das unvermeidliche nicht aus und wir standen nach etwa einstündiger Fahrt vor bereits verschlossenen Planetariumstüren, so mussten wir uns leider mit den ausgestellten Fotografien (hauptsächlich von Eckardt Slawik) zufrieden geben bis Jannis aus der Vorstellung kam. Alsdann besuchten wir das direkt benachbarte Technikmuseum mit einigen sehr interessanten Exponaten und physikalischen Spielerein.

planetarium
Das Planetarium Mannheim
sternzeiger
Ein Sternfinder aus dem Jahre 1776
mondphasen
Die Entstehung der Mondphasen anschaulich erklärt
fokus
Hier durfte ausgiebig per Hand das fokusieren geübt werden - leider nur ein Chromat ;)
laser
Diese interaktiven Laserspielereien veranschaulichen den Zusammenhang zwischen Spiegelform und Brennweite
newt1
Ein vermutlich englisches Spiegelteleskop aus dem 18. Jahrhundert
globus
Himmelsglobus aus dem Jahre 1751 aus Paris (Didier Robert de Vaugondy)
refraktor
83/1320 Refraktor erbaut 1817 von Josef von Fraunhofer
tellarium
Ein Tellarium aus dem Jahre 1794
kometensucher
Ein Kometensucher von 1816 - 75/650 von Fraunhofer
mondglobus
Ein früher Mondglobus
new2
Ein französisches Spiegelteleskop aus dem Jahre 1773
sunset
Auf der Heimfahrt...
tal2m
...und dann lag da am Ende des Tages noch ein halber Zentner Montierungswust nebst Säule im Kofferraum ;)

Freitag, 20. Juni 2008

Vergrößerungen und Gesichtsfelder - Ausdehnung von Objekten am Himmel

Vergrösserungen und Gesichtsfelder - Ausdehnung von Objekten am Himmel 

Wenn wir etwas weit entferntes beobachten dann erscheint es wie wir aus dem alltäglichen Leben wissen kleiner, bei Ferngläsern ist oft das Sehfeld angegeben wie beispielsweise 115m auf 1000m - dies gibt die Breite des Sehfeldes an. Alternativ wird das Sehfeld in Grad (°) angegeben. Beim Gebrauch von Teleskopen ist in diesen Grössen wesentlich mehr Variabilität gegeben, das verwendete Okular gibt die Vergrösserung vor (Teleskopbrennweite / Okularbrennweite = Vergrösserung), in Abhängigkeit von der Bauweise können aber Okulare selber Brennweite unterschiedlich grosse Bereiche am Himmel zeigen. Warum ist dies nun wichtig? Viele denken, dass Vergrösserung ein Qualitätsmerkmal eines Teleskop ist und dass es beim Beobachten des Himmels hauptsächlich darum geht - Doch das ist schlichtweg falsch, es hängt vielmehr vom Objekt ab! Um dies zu zeigen sollen einige Beispiele in diesem Artikel dienen.
Ein paar Grundlagen: Ein Grad (°) am Himmel lässt sich in 60 Bogenminuten (') unterteilen, eine Bogenminute wiederrum in 60 Bogensekunden ("). Wie "gross" ist nun ein Grad am Himmel? Das kann man näherungsweise mit der Hand nachvollziehen. Beim ausgestreckten Arm entspricht der Durchmesser des Zeigefingers ungefähr einem Grad. Zum Vergleich kann man auch den Mond heranziehen, dieser erscheint uns etwa als 0,5° (30' Bogenminuten) gross - Das scheint für viele viel zu klein zu sein, das Phänomen des uns manchmal viel grösser erscheinenden Mondes ist hier sehr gut erklärt, man kann es mit der "Fingermethode" schnell nachprüfen... 

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Der Mond wiederum kann als Anhaltspunkt und Vergleichsobjekt für andere Himmelsobjekte und Konstellationen dienen. So zeigt die obige Grafik auch noch den Grossen Wagen innerhalb des Grossen Bären, der Abstand der beiden hinteren Kastensterne beträgt etwa 5°. Mit der gewichtigen Ausnahme einiger sehr interessanter Objekte sind viele Galaxien, Nebel aber auch die Planeten klein, doch sollte man ob der wichtigen Ausnahmen nicht zu sehr auf der Vergrösserung beharren. Zum einen beschränkt sich die gewinnbringende Maximalvergrösserung eines Teleskops auf das 1,5-2 fache der Objektiv oder Spiegelgrösse (je nach Optikqualität - Bsp: 70mm Refraktor einfacher Bauart -> umd die 100x bei hochwertiger Optik 150x sinnvolle Maximalvergrösserung), zum zweiten spielt die Austrittspupille eine grosse Rolle: Es macht wenig Sinn sehr lichtschwache Objekte mit einer niedrigen AP und damit damit dunklen Bildhelligkeit zu beobachten (AP (mm) = Okularbrennweite / Öffnungszahl ) . Zu guter Letzt beschränkt das Seeing (das Wabern der Luftschichten, die Luftunruhe) allzu oft die Leistungsfähigkeit in Sachen Vergrösserung. So kann ein 12" (300mm) Teleskop wohl förderlich 600x vergrössern doch gib es nicht allzuviele Nächte im Jahr in denen das möglich ist. Um nun einige grosse Objekte zu zeigen bei denen es gerade auf niedrige Vergrösserungen angeht eine Vergleichsgrafik:

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M42 und h+x mit freundlicher Genehmigung von Rayko Menzel / NGC 7000 von LucViatour (GNU Lizenz) / M31 von John Lanoue (public domain) 

Auch hier wieder unser Mond zum Grössenvergleich, die Andromedagalaxie kann bei dunkelstem Himmel bis zu 6 Vollmonddurchmesser gross erscheinen, meist ist es aber etwas weniger, der Nordamerikanebel ist ebenfalls ein Objekt für niedrige Vergrösserungen vor allem ist er sehr schwach und verlangt daher nach einer grossen Austrittspupille (AP) und profitiert stark vom Einsatz von Nebelfiltern. Es ist auch nicht verwunderlich dass die richtig grossen Objekte wie M31 mitunter zu Recht als Fernglasobjekte angesehen werden. Doch wie das nun mit mit den Ansichten in unserem Teleskop zusammenhängt sollen nachfolgende Grafiken verdeutlichen. 

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Quelle: Freewaresoftware Cartes du Ciel

Dies ist die Andromedagalaxie M31 mit ihren beiden Begleiter M32 und M110, unter den häufigsten, durschnittlichen Bedingungen scheint M32 die grosse Galaxie gerade noch zu berühren während M110 meist schon einen Abstand zum sichtbaren Teil von M31 hat. Als Berechnungsgrundlage habe ich ein (früher) weit verbreitetes Einsteigerteleskop, einen 114/900 Newton herangezogen. Bestückt man ihn mit einem häufig mitgelieferten 20mm Okular ist es nahezu unmöglich M31 samt beiden Begleitern ins Gesichtsfeld zu drücken aber schon ein 32mm Okular schafft das - hier ist also eine niedrige Vergrösserung von Vorteil. Das maximal abbildbare Feld wird aber auch vom Teleskop selbst beschränkt: Ohne einen Okularauszug der 2" Okulare erlaub und ein weitwinkliges Übersichtsokular bekommt man unter besten Bedingungen die Galaxie nicht komplett ins Gesichtsfeld. Nun also noch eine zweite Grafik, diesmal ein so genanntes Richfield (Weitfeld) Teleskop mit DEM (leider sehr teuren) Übersichtsokular überhaupt, einem 31mm Nagler.

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Quelle: Freewaresoftware Cartes du Ciel

Das Beispiel zeigt, dass es Anwendungsbereiche gibt bei denen man nicht mal mit einem speziellen Okular auskommt, sondern wo sogar ein spezielles Teleskop gefragt ist - viele Amateurastronomen haben aus genau diesem Grund mehrere spezialisierte Teleskope - auch hier wieder ein Grund für den Einsteiger darauf zu achten, dass sein Gerät am Anfang möglichst "Allround" Eigenschaften hat, die sowohl einigermassen hohe Vergrösserungen aber auch kleine erlauben, die wenigsten werden sich gleich zu Beginn zwei Spezialisten anschaffen, häufig wird jedoch der Fehler gemacht einen Spezialisten zu kaufen wobei einem der entegegengesetzte Anwendungsbereich grösstenteils verschlossen bleibt. Bei der Berechnung des Sehfeldes spielt aber nicht nur die Okular- und Teleskopbrennweite eine Rolle sondern auch das scheinbare Gesichtsfeld des Okulars, während die üblicherweise mitgelieferten Plösslokulare nur etwa 50° scheinbares Gesichtsfeld (sGF) bieten, bringen weitwinklige Okulare bedeutend mehr - zwischen 65° und bis zu 100° am noch recht neu auf dem Markt erschienenen "Überokular" Televue Ethos. Um die Unterschiede zwischen den Okularen klar zu machen ein Vergleich eines 32mm Plössls (50° sGF) und eines 31mm Nagler (82° sGF) - hier an einem 200/1200 Teleskop.

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NGC 7000 von LucViatour (GNU Lizenz)
Soviel zunächst zu den grösseren Objekten, natürlich gibt es auch weitaus kleinere Objekte an unserem Himmel zu bestaunen die nicht minder interessant sind aber andere Vergrösserungen verlangen, auch hier wieder ein grafischer Vergleich mit unserem Mond. 

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M13 mit freundlicher Genehmigung von Sven Wienstein / M27 mit freundlicher Genehmigung von Martin Hauser / M57+M104 NASA/ESA (public domain)

An dieser Stelle sollte man sich nochmal verdeutlichen das der Mond am Himmel eine Fläche von einer halben Fingerbreite bei ausgestrecktem Arm einnimmt. Nun erwartet so manch einer mit einem entsprechenden Teleskop würden die zu Recht als Standardobjekte bekannte Nebel und Sternhaufen im Teleskop ohne weiteres blickfeldfüllend abgebildet werden, dass dies aber ein Trugschluss ist der so manchen Einsteiger mit einem kleinen oder mittleren Teleskop enttäuscht will ich anhand der nächsten Grafik zeigen. Dazu wieder erstmal eine schematische Darstellung der Gesichtsfelder am Ringnebel in der Leier M57.

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Quelle: Freewaresoftware Cartes du Ciel

M57 in einem 114/900 Newton mit 32mm Okular (28x)
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Quelle: Freewaresoftware Cartes du Ciel

M57 in einem 114/900 Newton mit 10mm Okular (90x)
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Quelle: Freewaresoftware Cartes du Ciel

M57 in einem 114/900 Newton mit 5mm Okular (180x)

Eine 180-fache Vergrösserung ist für kleinere und mittlere Geräte bereits sehr problematisch, am im Beispiel genannten 114/900 hat man nun bereits eine Austrittspupille von lediglich 0,63mm erreicht, nahe am theoretisch sinnvollen bei hellen Objekten (Mond und Planeten), bei schwachen Nebeln wird in dieser Vergrösserung praktisch nichts mehr zu sehen sein - dies muss darf man nicht vergessen! Der etwas grössere Kugelsternhaufen M13 soll im nächsten Beispiel dafür herhalten die üblichen Ansichten in verschiedenen Teleskopen (nur solche die ich selbst schon mal erleben durfte) zu simulieren. Hier gehts nun nicht nur um die tatsächliche Grösse (aber auch) sondern auch darum wie aufgelöst und hell man das Objekt wahrnehmen kann.

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Als Grundlage diente mir wieder das Foto von M13 von Sven Wienstein 

Dies nur als kleiner Exkurs wie sich die Vergrösserungen im Zusammenspiel mit verschiedenen Teleskopöffnungen auf ein Objekt auswirken, bedeutend mehr und auch bessere Fernrohransichten finden sich bei Binoviewer, den Deepskybrothers und Sven Wienstein.
Zu guter Letzt seien noch die Planeten unseres Sonnensystems erwähnt, für viele die dankbarsten und interessantesten Beobachungsobjekte, gibt es doch bei ihnen selten das Problem das zu wenig Licht im Teleskop ankommt. In den obigen Links sind auch sie im Vergleich in verschiedenen Optiken dargestellt, ich will aber nochmal auf die Grösse am Himmel eingehen, Planeten sind kosmisch gesehen unsere nächsten Nachbarn doch sind sie natürlich auch um viele Potenzen kleiner als alle Deepskyobjekte. Deshalb sind die meisten von ihnen sehr klein. Doch ihre scheinbare Grösse ändert sich im Laufe der Jahre, so befindet sich bspw. Mars nur alle zwei Jaher in Opposition zu Erde (grösste Erdnähe) und zeigt nur dann ein etwas grösseres Planetenscheibchen das Details offenbart, aber auch alle anderen Planeten sind Grössenschwankungen unterworfen. Mit Ausnahme einiger Grenzbeobachtungen von Ausnahmetalenten (auch was die Physiologie angeht - Beispiele: Sichtung von Jupitermonden oder der Sichelform der Venus) sind alle Planeten flächenlose Lichtpunkte wie Sterne. Bei geringen Vergrösserungen können die flächenmässig grossen Planeten wie die nahe Venus, Saturn und Jupiter bereits als winzige Scheibchen wahrgenommen werden. Auch hier stellen sich viele Einsteiger in die Astronomie leider vor dass ein beliebiges Teleskop die Planeten gesichtsfeldfüllend heranholt, was die Limitierung der Vergrösserung angeht gilt im Prinzip das selbe, was im Vorlaufenden schon über Deepsky Objekte gesagt wurde, einzig sind die Planeten viel heller und damit auch mit kleiner Austrittspupille (AP) noch gut zu beobachten - so denn das Seeing mitmacht. Zum Vergleich der einzelnen Planeten wieder eine Grafik, neben dem Mond nochmals den Ringnebel M57 (vgl. nochmals im oberen Abschnitt). Die Planeten sind allesamt in ihrer maximalen Erdnähe also Opposition und damit grösstmöglich, meist sind sie natürlich kleiner.

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(Public Domain) Bilder aus Nasaarchiven (Image Credit: NASA and The Hubble Heritage Team (STScI/AURA)) bzw. der Mond ist von mir selbst geschossen...

Die Planeten sind also wie wir sehen sehr helle Vertreter die einiges an Details bereit halten wenn das Teleskop etwas taugt und die Umgebungsvariablen mitspielen, aber es sind recht kleine Vertreter im Vergleich mit anderen Himmelsobjekten. Natürlich kann man Planetenbilder durch sinnlose Vergrösserungen aufblasen aber dies bringt in den allermeisten Fällen keinerlei Gewinn, im Gegenteil das Bild wird matschig und unscharf und zeigt weniger Details als bei niedrigen Vergrösserungen. Die höchste Vergrösserung die ich persönlich an einem Teleskop meines Bekannten erleben durfte war 638-fach an Saturn mit einem 12,5" Newton und einem 2,5mm Nagler - das Tolle: An diesem Abend begrenzte nicht das Seeing! Zu guter Letzt wurde noch "just for fun" auf unsagbare 1276-fach hochgejagt: sinnlos ja - matschig ja - aber mächtig beeindruckend wie der Ringplanet mit einer ordentlichen Geschwindigkeit durch das Gesichtsfeld jagd ;)

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Vielen Dank an Rayko Menzel, Sven Wienstein und Martin Hauser für das Bereitstellen ihrer Fotos

Dienstag, 6. Mai 2008

BB vom 06.05.2008

Datum 06.Mai 2008
Zeit 22:00 bis 1:45 Uhr
Ort westlicher Taunus
Wetter klar, Horizontdunst
Seeing gut
Grenzgröße ~5,9m M13 schwer aber blickweise freiäugig
Geräte 8" f/6, 12,5 "f/5, 10 " f/4,5, 80/600, 4" f/6,6  

Das anhaltend gute Wetter will genutzt werden und so trafen tatsächlich sechs Leute am Beobachtungsort ein, einige letzte Wolkenbänke waren gerade dabei sich zu verziehen und tatsächlich war es nach kurzer Zeit erstaunlich klar mit stärkererem Horizontdunst als noch vor zwei Tagen aber durchaus brauchbar. Zu Beginn stand die schmale Mondsichel am Horizont mit dem Planeten Merkur unmittelbar links daneben - und natürlich die Kamera vergessen...


Danke an Horia Costache für das Foto dass er an dem Abend geschossen hat.

Heute war ich kartenmässig besser vorbereitet und wollte endlich den Virgohaufen mal intensiv beobachten und vor allem mir die Wege dort einprägen. So verbrachte ich auch den Grossteil der Beobachtungszeit dort, am beeindruckendsten war da natürlich Makarians Galaxienkette, nachdem ich im grossem Newton den Bereich abfahren durfte und eine Vielzahl an schwachen und schwächsten Galaxien sehen konnte fiel es mir auch leichter im 8"er die "hellsten" Vertreter wahrzunehmen, eine tolle Fahrt durch den Cluster! Neben den Beobachtungen fasznierte mich besonders der 10" Selbstbau, ein so genannter Stringdobson, der komplett drei Kilo weniger wiegt als meine Rockerbox! Eine geniale Konstruktion, zusammengebaut voll rucksacktauglich...
CVN
  • M3: Sterne bis ins Zentrum bei 120x
HER
  • M13: Durfte natürlich nicht ausgelassen werden, bis 240x wunderbarer aufgelöster Anblick
  • NGC 6207: Auch heute war die 11,6m Galaxie problemlos zu sehen, zusammen im Gesichtsfeld mit M13
LYR
  • M57: Nur bei 240x beobachtet, leicht zitronenförmig, heller Ring und etwas dunklerer Nebel im Inneren.
LEO
  • Saturn: Zeigte auch heute wieder Cassiniteilung in den Ansen, Bauchbinde und dunkles Polgebiet (240x)
  • M66 M65 NGC 3628: Nur kurz angefahren.
VIR/COM
  • Die Tour durch den Virgo Haufen beginne ich wieder bei M60 die nah bei M59 steht. Von dort schwenke ich über M58 in dessen Gesichtsfeld auch noch M89 zu sehen ist. Dann weiter zum dicken Plop M87. Ein kleiner Schwenk reicht und ich sehe M84 und M86 der Ausgangspunkt für Makarians Chain. Schon in der Übersichtsvergrösserung bemerke ich eine weiter Galaxie die mit 84/86 ein Dreieck bildet, es ist NGC 4388 (11m). Fast genau im Mittelpunkt dieses Galaxiendreiecks sitzt ein sehr kleiner Vertreter, den ich auch erst bei höherer Vergrösserung und nachdem ich ihn direkt im 12,5"er gesehen habe, indirekt sicher halten kann, NGC 4387(12,1m). Leicht nach rechts versetzt zu dieser Gruppe mache ich eine weitere schwache Galaxie aus, NGC 4425 (11,8m). In der Verlängerung der Linie M84/86 erscheint schnell eine weitere auffällige Galaxie, NGC 4438 (10,2m) ihr kleiner Begleiter NGC 4435 (10,8m) ist ebenfalls gut zu erkennen wenn auch viel kleiner. Die Kette schlängelt sich weiter nach unten, NGC 4461 (11,2m) ist noch vergleichsweise einfach zu sehen und sticht ins Auge, der winzige (1,5'x1,5') Begleiter NGC 4458 (12,1m) erfordet schon etwas mehr Anstrengung, geht aber auch indirekt sicher. Weiter geht es nach unten, NGC 4473 (10,2m) und im gleichen Feld darunter NGC 4477 (10,4m) sind dagegen wieder einfache Objekte. Den kleinen 12,4m Begleiter von 4477 hab ich leider nicht gepackt. Die Galaxienkette schlägt nun einen Haken, NGC 4459 (10,4m) gefolgt von NGC 4474 (11,5m), zwischen diesen beiden liegt noch eine 12,8m schwache kleine Galaxie die in Armins grossem Gerät problemlos zu sehen war, mir bleibt sie aber verwehrt. Nun bleibt ein letzter grösserer Sprung zu M88 mit 9,6m fast blendend ;) Die Tour fahre ich einige Male in beide Richtungen durch, es ist faszinierend so viele Galaxien zu sehen und mit einer guten Karte macht es richtig Spass. Vor allem bin ich aber froh mich im Virgohaufen nun halbwegs gut orientieren zu können. Die Karte die mir Horia gab fand ich von der Darstellung am besten, meine mitgebrachte aus CdC tat ihren Dienst aber auch.
  •  
makarians
Quelle: Freewareprogramm Cartes du Ciel

BOO
  • Epsilon Boo: Doppelstern bei 240x problemlos getrennt, die beiden Komponenten (ihrerseits wieder Doppsterne aber weit über den Möglichkeiten meines Geräts) sollen einen schönen Farbkontrast haben, ich nehme ihn nicht so deutlich wahr.
LAC
  • NGC 7243: Offener Sternhaufen in der Eidechse, leidlich helle Sterne, eher stärker konzentriert
CYG
  • M39: Sinnlos im Teleskop, nur wenige aber sehr helle Sterne
Der Himmel war ein bisschen schlechter als am Sonntag aber durchaus gut, in UMa war ein 5m7 Stern direkt problemlos sichtbar, leider gibt es dort zu wenig Abstufungen um die GG genauer zu bestimmen, andere GG-Karten hatte ich nicht mit. Durch bedeutend weniger Wind war es aber heute um einiges angenehmer was die Temperatur angeht. Zum Ende war die Sommermilchstrasse durch den Schwan schon nett zu sehen, aber auch hier leider vom Strukturreichtum der letzten Nacht entfernt, in Zenitnähe war es aber durchweg sehr gut.

Sonntag, 4. Mai 2008

BB vom 04.05.2008

Datum 04.Mai 2008
Zeit 21:00 bis 2:00 Uhr
Ort westlicher T aunus
Wetter klar, etwas Horizontdunst
Seeing sehr gut
Grenzgröße ~6m M13 mit freiem Auge sichtbar
Geräte 8" f/6, 12,5 "f/5, 16" f/4,5, 3" f/7

Nach dem ich das ITV leider nicht besuchen konnte, ergab sich nun doch noch die Möglichkeit eine klare Neumondnacht im Mai zu nutzen. Mit Armin, Thomas und Oliver traf ich mich zum Sonnenuntergang, Merkur, der noch hätte gesehen werden können war leider wegen Bäumen unmöglich zu beobachten, doch schon nach dem ersten Blicken zu Saturn nach dem Aufbau zeigte sich, dass das Seeing ausgesprochen gut war! In Armins Gerät stand Saturn auch bei über 300x knackig scharf im Okular und zeigte neben Cassiniteilung auch atmosphärische Details und fünf Monde. Er konnte sogar das extrem selten eingesetzte 2,5mm Nagler gewinnbringend einsetzen - was für ein Anblick bei über 600x! Überrascht hat mich mal wieder wie gut sich mit einer richtig guten Mechanik auch solche Vergrösserungen noch nachführen lassen. Spasseshalber gabs dann nochmal den grössten Saturn den ich jemals gesehen habe, im 2,5mm Nagler + 2xBarlow > 1200x :) - Die Ringe berührten fast den Bildfeldrand, obwohl das Bild natürlich matschig war und wenig Details zeigte war es beeindruckend wie "ruhig" der Planet abgebildet wurde, natürlich war er innerhalb von zwei Sekunden aus dem Gesichtsfeld gewandert. In meinem eigenen Gerät zeigte sich der Planet bis 240x ebenfalls von seiner schönsten Seite. Mars peilten wir auch noch kurz an, doch war das Seeing in dieser Höhe nicht besonders, ausserdem ist er wieder ein Winzling, was aber sehr schön zu sehen war, war die Phase des Planeten. Als es dann immer dunkler wurde ging es natürlich in Richtung Deepsky, mit vielen tollen Objekten... Zum ersten Mal konnte ich auch durch den vielgelobten Pentax 75 SDHF, ein sehr schönes Richfield oder eher noch Fotogerät, visuell zeigte er im Rahmen seiner begrenzten Öffnung sehr viel, an M13 war bereits einiges in Sachen Randsterne zu sehen, M57 indirekt als winziger Ring zu erkennen. Den Karkoschka hatte ich in der Eile mal wieder liegen lassen und so suchte ich fast nur Objekte auf die ich bereits kannte, mit Ausnahme der "Begleit"galaxie von M13, die ich dank Armin erst bei ihm und schliesslich auch bei meinem Instrumente problemlos beobachten konnte. Für einen Abstecher in den Virgohaufen lieh ich mir von Thomas den Karkoschka und verfranzte mich aber trotzdem schnell in der Galaxienfülle ;) 

UMA
  • M81/82: Beide wunderschön in der Übersicht, passen ganz knapp noch ins 14er SpeersWaler, Staubtrukturen im Kernbereich von M82 und Ansatz eines Spiralarms bei M81
  • M108/97: Die Galaxie und der PN bilden ein schönes Paar im gemeinsamen Feld, die Gx ist länglich, der Eulennebel zeigte eine unruhige Oberfläche aber keine Augen.
  • M109: Schwach, wenig beeindruckend, ausser man Phad noch ins Gesichtsfeld, dann bildet der helle Stern mit der schwachen Galaxie einen interessanten Kontrast.
CVN
  • M51/NGC 5195 mit 12,5": Unbeschreiblich schön, Spiralarme und Materiebrücke nahezu wie auf einem Foto, dazu Lichtknoten.
  • M3: Auf dem Weg zwischen Cor Caroli und Arcturus liegt dieser wunderschöne, helle und bei mir bis ins Zentrum aufgelöste Kugelsternhaufen, das Peilen ist etwas haarig weil er in einer sternarmen Gegend liegt, aber mit ein paar Sekunden "Rühren" bekommt man ihn schnell zu Gesicht.
HER
  • M13: Konnte ich mich heute eigentlich gar nicht dran sattsehen, sowohl im eigenen Gerät bei den unterschiedlichsten Vergrösserungen als auch bei den anderen. Mit 8" bereits bei 120x bis ins Zentrum Einzelsterne, bei 240x ging sie heute auch noch sehr gut.
  • NGC 6207: Die 11,6m Galaxie passt mit dem 14er Speers noch zusammen mit M13 in ein Gesichtsfeld, erstaunlich leicht zu sehen und zusammen mit dem Kugelsternhaufen ein beeindruckendes Bild.
  • M92: War ebenfalls bis ins Zentrum aufgelöst, natürlich kleiner und etwas unspektakulärer als M13.
LYR
  • Epsilon Lirae: Mal zwischendurch getrennt, dieses Mal auch mit meinem wenig guten 5mm LE sehr sauber - danke liebes Seeing ;)
  • M57: Im 8"er bereits in der Übersichtsvergrösserung als winzgier Ring zu sehen, zeigt der PN bei hoher Vergrösserung einen nebligen Innteil und den etwas gequetschten hellen Ring mit ANsätzen von Struktur an den Rändern. Im 16"er eine Augenweide, es fehlt bei über 300x nicht mehr viel um einem Foto Konkurrenz zu machen.
LEO
  • Saturn: Grandios dank sehr guten Seeings, siehe Einleitungstext.
  • M66 M65 NGC 3628: Wunderbar zu beobachten, Struktur innerhalb der beiden M Galaxien, auch sie passen gerade noch ins Feld des 14ers
  • NGC 2903:Die Galaxie am Kopf des Löwen, hell, länglich
COM
  • Coma Haufen: Wunderschöner Sprenkel am Himmel mit blossem Auge
  • NGC 4565: Extreme Kantenlage, indirekt wächst sie noch mehr in die Länge. Im 12,5"er bei höherer Vergrösserung ganz klares Staubband, sie scheint fast bis zum Gesichtsfeld zu reichen, ebenso beeindruckendend zeigt sie sich in Thomas' 16"er.
  • M64: Im 12,5"er ist der schwarze Bereich im Kern überdeutlich und genial, im 8"er ebenfalls gut zu sehen, aber natürlich dezenter.
VIR
  • 3C 273: Einen Versuch war es wert, doch die Karkoschka Aufsuchkarte finde ich nicht sonderlich geeignet, ich versuche die markante Sternreihe wieder zu entdecken die ich das letzte Mal gezeigt bekommen habe, ich glaube sie auch gefunden zu haben, konnte das aber mangels guter Referenzkarte nicht bestätigen. M61 besuche ich aber bei dieser Gelegenheit
  • Kleine Tour durch Virgo: Ich setze bei M60 nud M59 an, die recht nah bei einander stehen, hangele mich von dort aus über M58 und M89, die zusammen mit M90 in einem Feld stehen bis zu Virgo A - M87, heller als ich dachte. Zugegebener Massen habe ich mich zwischendrin auch mal "verfahren" und musste zur Orientierung zurück zum Ausgangspunkt ;) M86 und M84 sind von M87 aus auch sehr schnell gefunden, dann verliere ich abermals die Orientierung im Galaxiegewimmel und da ich Thomas Karkoschka nicht den ganzen Abend in Beschlag nehmen kann, nehme ich mir vor den Virgo das nächste mal ausgiebiger zu durchforsten. Die Galaxiendichte ist immens, zwischen den hellen M Galaxien tauchen auch immer wieder diverse Schatten auf, bedeutend schwächere und kleinere Galaxien.
SCO
  • Der Skorpion klettert im Laufe der Nacht aus dem Horizontdunst empor. Schon in unseren Breiten wo ja nicht alles von ihm zu sehen ist finde ich ihn ausgesprochen beeindruckend.
  • M4: Zu Beginn noch sehr abgesoffen im Dunst, später dann viele Einzelsterne
  • M80: Auch hier zuerst ziemlich Dunst geschädigt und dazu noch recht klein, einiges an Einzelsternen kommt bei hoher Vergrösserung aber zum Vorschein.
VUL
  • Collinder 399: Der Kleiderbügelhaufen, zum ersten Mal in diesem Jahr durch das Dekarem von Oliver, freue mich diese schöne Anordnung wieder öfter sehen zu können.
  • M27: Der Hantelnebel erscheint hell und reich strukturiert, seine charakteristische Form ist direkt erfassbar, sah am besten im 14mm Speers aus.
SGE
  • M71: Kleiner Kugelsternhaufen, der sich aber bei höherer Vergrösserung viele Einzelsterne entlocken lies.
Im Laufe der Nacht war der Schwan bereits zu einiger Höhe aufgestiegen und die hellen Milchstrassenwolken zeigten schon ihre Pracht, allen voran natürlich die Cygnus-Sternwolke war reich strukturiert. Gegen 2 Uhr begannen wir mit dem Abbau, es war doch nochmal recht kühl mit etwa 6-7° geworden, durch einen stetigen Wind kam uns das noch ein gutes Stück kälter vor, der Himmel war einer der besseren gewesen und besonders das Seeing hatte heute Nacht mitgespielt.

Samstag, 26. April 2008

BB vom 26.04.2008

Datum 26.April 2008
Zeit 22:30 bis 1:00 Uhr
Ort westlicher T aunus
Wetter sehr hoher Horizontdunst, Zenit klar
Seeing gut
Grenzgröße ~5m6
Geräte 8" f/6, 8"f/5, 18" f/4,5

Zwei (relativ) klare Nächte in Folge, das muss bei dem miserablen Wetter der letzten Wochen auf jeden Fall genutzt werden und so verabredete ich mich mit Andreas an unserem Platz. Als ich dort ankam waren bereits zwei andere Sternfreunde dort, Michael und Martin die mit einem 16" AOM Dobson bereits auf der Jagd waren, kurz danach traf auch Andreas ein. Da ich sinnigerweise Karkoschka und Taki zu Hause vergessen hatte beschränkte ich mich auf bekannte Objekte vom Vorabend um sie mir noch mal in aller Ruhe zu Gemüte zu führen. Im Laufe des Abends gab ich mir dann auch den Spass mein 30mm Reese gegen das 31er Nagler zu vergleichen - :) Muss gar nicht viel dazu schreiben, an Andreas f/5 versagte es bereits weniger als die Hälfte vom Rand entfernt kläglich, das Nagler war natürlich atemberaubend. Michael kam im Laufe des Abends immer mal wieder rüber und holte uns zum 16"er wenn ein besonders lohnenwertes Objekt gefunden war, und die gab es! Die beiden hatten nämlich eine neue Aufsuchkarte für den Quasar 3C 273 getestet und ihn auch zweifelsfrei gefunden! Wow, natürlich nur ein kleiner Lichtpunkt aber vor allem im Nachhinein lief mir doch so was wie ein Schauer über den Rücken wenn man sich klar macht, dass das Licht dass ich da sah auf die Reise ging als auf der Erde die ersten Einzeller das Leben einläuteten! Vielen Dank an dieser Stelle fürs Zeigen! Noch einige Standardobjekte stellte Michael im 16"er ein, alle waren atemberaubend aber dazu mehr in der Beschreibung.

CVN
  • M51/NGC 5195 mit 16": - - - Trotz dieser doch nicht gerade tollen Bedingungen der beste M51 den ich je gesehen habe! Nicht nur alle Spiralarme sind direkt wunderbar zu erkennen, nein innerhalb der Arme sind auch viele Knoten offensichtlich und sogar NGC5195 begeistert mit inneren Strukturen insbesonder in Richtung Materiebrücke.
  • NGC 4490/NGC 4485 (Arp 269): Sehr einfach bei Beta CVN zu finden, ich lasse mir sehr viel Zeit für die beiden Galaxien. Am besten im 10mm Speers Waler bei 120x. 4490 erscheint unregelmässig im Inneren, indirekt taucht dann die nahe Begleitgalaxie auf.
  • NGC 5005(9,8m) / NGC 5033 (10,2m): Auch dieses kleine Paar nochmal besucht, schlechter als gestern.
HER
  • M13: Auch hier lasse ich mir sehr viel Zeit, derzeit am schönsten bei 120x, aufgelöst bis ins Zentrum, wahnsinnig komplexes Inneres, mehr Vergrösserung wäre schön aber das 5mm LE verdirbt den Spass. Ich lasse M13 immer wieder majestätisch ins Gesichtsfeld wandern :) Im 16"er verschlägt M13 einem schon richtig die Sprache, bei 350x eine solche Vielzahl von Sternen und riesengross!
  • M92: Auch hier Einzelsterne bis ins Zentrum
LYR

  • Epsilon Lirae: Oha, gestern noch problemlos heute sehr matschig, das Seeing dürfte eine untergeordnete Rolle gespielt haben, denn an Saturn (wenn auch zugegeben höher) war es stellenweise wirklich gut. Als ich dann auch noch Farbe sehe wird mir doch klar, dass es an meinem eingesetzten 5mm LE Okular liegen wird, die 6mm Goldkante und das 5mm Planetary waren um Welten besser. Trotzdem sind alle vier Komponenten zweifelsfrei zu sehen. In Andreas Gerät mit einem LVW (glaube ich) sah es wieder wie gewohnt knackig aus.
GEM
  • M35: Sehr schön anzusehen im 30mm Okular, der schwache OH NGC 2158 in den Ausläufern zu erkennen, jedoch unaufgelöst.
LEO
  • Saturn: es gab heute noch mehr Moment grösster Ruhe, so dass sowohl die Cassiniteilung immer wieder zu sehen war, als auch Bauchbinde und dunklere Polkappe, im 16"er ebenfalls hoch beeindruckend und bei recht gutem Seeing, die Details kommen noch einfacher rüber.
  • M66 M65 NGC 3628: Leotriplett leidet unter dem aufziehenden Dunst, im 16"er heller aber durch den mangelnden Kontrast leiden sie auch hier
  • NGC 2903:Auch noch da, länglicher Halo
  • M104 mit 16": Wow, wieder so ein echter Hingucker, mit 16" ist die von Fotos bekannte Form schon eindeutig und direkt sichtbar, scharfes Staubband und Glimmen unterhalb des Staubbandes.
COM
  • Coma Haufen: Hielt heute hauptsächlich als Testfeld 31er Nagler vs. 30er Reese her ;)
  • NGC 4565: Auch heute war die Spindel wieder eine der beeindruckendsten Galaxien, im 16" aber einfach zum Umfallen schön! Bei 350x spannt sich die nadelfeine Galaxie von Rand zu Rand mit leichten Ansätzen von Staubstukturen, sieht etwas aus wie ein Rochen der Frontal auf einen zuschwimmt.
  • NGC 4559: Nur kurz besucht.
VIR
  • 3C 273: Wie schon oben beschrieben - über 2.000.000.000 Jahre altes Licht dass da durchs Okular strömt... ein Quasar ist natürlich kein Wow-Objekt was Details angeht aber wie so oft zieht man die Faszination aus dem Wissen um dieses exotische Objekt. Michael hat im Zielgebiet sehr gut beschrieben wo genau der Quasar zu sehen ist.
So war es trotz kleiner (aber dafür um so feineren) Objektauswahl ein mehr als nur erfolgreicher Abend, hätte nicht damit gerechnet so schnell mal in den Genuss des Quasars zu kommen, vielen Dank nochmal Michael! Nun bleibt zu hoffen, dass ich mein Wetterglück in Hinblick auf das anstehende ITV nicht zu sehr strapaziert habe.